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Entscheidet sich ein Architekt für eine monolithische Wandkonstruk-

tion aus Ytong Porenbeton mit einem Lambdawert von 0,09 W/(mK),

so sieht der Statiker die Trägfähigkeit des Materials und bauphysika-

lische Kennwerte zum Wärmeschutz und kann diese in seinen Be-

rechnungen berücksichtigen. Sollte dabei die Tragfähigkeit nicht

ausreichen, kann er eine Alternative vorschlagen und diese mit dem

Architekten am 3D Bauwerksmodell abstimmen. In Zusammenarbeit

entsteht somit ein Bauwerksmodell, auf das auch der Bauunterneh-

mer zugreifen kann, um die passenden Baustoffe zu bestellen. Zu-

dem kann der Unternehmer für seine Kalkulation die Empfehlungen

zu den Arbeitszeitrichtwerten einsehen und dem 3D Bauwerksmo-

dell genaue Massen zur Abrechnung entnehmen.

Die Applikationsanwendung in Revit und Archicad berücksichtigt

neben den Ytong Plansteinen und Ytong Planbauplatten auch alle

verfügbaren Ergänzungsprodukte wie beispielsweise Flachstürze

oder tragende Stürze. Zahlreiche Voreinstellungen machen es dem

Anwender einfach, passende Lösungen mit Ytong Porenbeton für

jedes Bauvorhaben auszuwählen.

Torsten Schinkel,

Leiter Produktmanagement Xella Deutschland

„Durch die optimierte Arbeitsweise werden Zeit und Kosten bei

allen Baubeteiligten gespart und Fehlerquellen auf der Baustelle

erheblich reduziert, zumal BIM den Planungsprozess sehr trans-

parent und nachvollziehbar für alle Beteiligten macht.“

Für Multipor stehen alle relevanten Daten für die Planung von Fassa-

den-, Wandinnen- und Deckendämmung zur Verfügung. Auf dieser

Grundlage können Planer Systemlösungen mit unterschiedlichen

Dämmwirkungen in ihre Projekte einbinden. Multipor Experten haben

aus dem vielfältigen Produktprogramm mehr als 150 übliche Konstruk-

tionen für nicht brennbare Fassadendämmungen (WDVS), Wandinnen-

dämmungen und Deckendämmungen zusammengestellt und als BIM

Objekte aufbereitet. In den Systemlösungen sind neben den Multipor

Mineraldämmplatten auch die weiteren Schichten eingebunden, so

dass der Anwender komplette Systemaufbauten berücksichtigen kann.

Vorangetrieben von der Europäischen Union forcieren vor allem

öffentliche und internationale Auftraggeber in verschiedenen

Ländern derzeit das Planen nach BIM. Auch wenn es noch längst

nicht Standard ist, geht der Trend doch klar in die Richtung des

digitalen Planens. Die Vorteile für alle Beteiligten überwiegen.