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221

Wandbaustoffe

3

Produkte und Verarbeitung Silka Kalksandstein

Silka Verblender

3.5

3.5.10

Hinweis:

Nach DIN EN 1996-1/NA ist das Anlegen von Entwässungs­

öffnungen nicht mehr gefordert. Eine Ausführung von Entwässungs­

öffnungen ist in Abhängigkeit des verwendeten Verblendmauerwerks

weiterhin empfehlenswert.

Verfugung

Gemäß der Regelausführung der VOB-C werden Silka Verblender frisch in

frisch verarbeitet, also mit dem gleichen Normalmörtel aufgemauert und

verfugt. Herausquellender Mörtel muss abgestrichen und auf die Lagerfuge

gegeben werden. Nach dem Ansteifen des Mörtels lassen sich die Fugen am

einfachsten mit einem Schlauchstück andrücken und verdichten

[5]

.

Möglich ist auch eine nachträgliche Verfugung, zum Beispiel für farbliche

Akzente (nach DIN EN 1996-2/NA). Die Fuge wird dann am besten mit

einem Holzbrettchen mindestens 1,5 cm tief und flankensauber ausge-

kratzt

[6]

. Vor der Verfugung – meist nach Erstellen eines Abschnitts oder

der Gesamtfläche – ist die Fuge zu säubern

[7]

und gründlich vorzunässen.

Abschließend lässt sich der Fugenmörtel (MG III [bisher NM III]) mit einer

Fugenkelle hohlraumfrei einpressen

[8]

.

Anker (Luftschichtanker)

Um die Verblendschale mit dem tragenden Hintermauerwerk zu verbinden,

werden die bereits eingelegten, abgebogenen Luftschichtanker des Hinter-

mauerwerks wieder gerade gebogen und in die Mörtelschicht der Verblender-

lagerfuge eingelegt, um Winddruck und -sogkräfte aufnehmen zu können

[9]

.

Andrücken mittels Schlauchstück

5

5

Auskratzen der Fugen mittels Holzbrettchen

6

Abschließendes Säubern der Fugen

7

Fugenglattstrich

Fugenglattstrich

15 bis 20 mm

nachträgliche Verfugung

Falsche

bzw.

ungünstige

Ausführung der Fugenformen

Richtige

Ausführung der Fugenformen

Bewertung Fugenquerschnitte

8

Prinzipdarstellung

Prinzipdarstellung