Table of Contents Table of Contents
Previous Page  234 / 468 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 234 / 468 Next Page
Page Background

234

Wandbaustoffe

3.5

3.5.11

Produkte und Verarbeitung Silka Kalksandstein

Silka Riemchen

3

Typischer Wandaufbau Innenwand

Ist dieser ausreichend ausgehärtet,

wird der Unterputz/Putzspachtel in

der Regel in 20 bis 25 mm Dicke

mit einem Zahnspachtel bzw. einer

Zahnkelle oder der Maschine auf-

getragen

[5]

. Je nach Putzanbieter

erfolgt dies in zwei Lagen. An-

schließend wird der Unterputz/

Putzspachtel aufgeraut

[6]

.

Praxistipp:

Bis 25 mm Unter-

putz kann bei Bedarf ein Gewebe

eingebettet werden, ab 26 mm

muss ein Gewebe eingebettet

werden.

Erst wenn der Unterputz ausrei-

chend fest ist, kann der Verle-

gemörtel mit der Zahnkelle auf die

Wand und auf die Silka Riemchen

aufgetragen und im sogenannten

Buttering-Floating-Verfahren ver-

legt werden

[7]

[8]

. Es empfiehlt

sich, an Laibungen und Gebäude­

ecken mit ausgerichteten Silka

Eckriemchen zu beginnen und eine

Schnur z. B. mittels „Fliesenhexen”

zu spannen, anhand derer die

Silka Riemchen in das Mörtelbett

(Dicke ca. 3 mm) gesetzt werden

[9–12]

. Überschüssiger Mörtel ist

sorgfältig zu entfernen

[13]

.

Aufrauen des Unterputzes

Aufgekämmtes Mörtelbett an der Wand

Spritzbewurf

Aufgekämmtes Mörtelbett auf dem Riemchen

Auftrag des Unterputzes

5

8

4

7

6

1

Tragender Untergrund, z.B. Hintermauerwerk

2

20–25 mm Unterputz bzw. Putzspachtel

(ggf. mit Gewebe)

3

3 mm Verlegemörtel

4

20 mm Silka Riemchen (Läufer)

5

20 mm Silka Riemchen (Ecke)

6

Silka Riemchen „Fläming Blau” zur optischen

Betonung des Sockels

3

2

5

6

1

4

Prinzipdarstellung