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328

Dach- und Deckensysteme

4.3

4.3.3

Deckensysteme

Folgearbeiten Deckenuntersicht

Verziehen der Fugenmasse

Abziehen und Glätten der Fugen

Füllen der Fugen

9

10

11

Aufziehen des Deckenputzes

12

Sichtbares Fugenbild

Die sichtbar bleibenden Deckenfugen

[8]

und eventuelle Fehlstellen sind

mit einer vergüteten Spachtelmasse

nachzuarbeiten. Die Untersicht wird

anschließend vollflächig mit der

Spachtelmasse geglättet. Alternativ

lässt sich auf der nachgearbeiteten

Untersicht ein Dünn- und/oder

Spritzputz aufbringen. Für das

Grundieren sind die Vorschriften der

Putzhersteller zu beachten. Die

Untersicht wird anschließend mit

einer gefüllten Dispersionsfarbe

gestrichen.

Glatte Deckenuntersicht

Für eine glatte Deckenuntersicht

müssen die gefasten Fugen und

eventuellen Fehlstellen geschlossen

werden

[9]

, wofür ein kunststoff­

modifizierter Mörtel oder der Ytong

Füllmörtel zum Einsatz kommt. An-

schließend wird auf der Untersicht

vollflächig die Fugenmasse mit

einem Dünnspachtel aufgezogen

und geebnet

[10] [11]

. Über den

Fugen ist ein ca. 100 mm breiter Ge-

webestreifen in die Dünnspachtel-

schicht einzubetten. Alternativ kann

auf der nachgearbeiteten Untersicht

ein Dünn- oder Spritzputz aufge-

bracht werden

[12] [13]

. Ist eine

Grundierung notwendig, erfolgt die-

se nach Herstellerangaben, zudem

wertet Dispersionsfarbe oder Tapete

die Optik der Untersicht auf.

Abgehängte Deckensysteme

Besteht aufgrund der Raumnutzung

der Wunsch nach abgehängten

Decken oder leichten Unterdecken,

lassen sich solche Deckensysteme

schnell und einfach an die Ytong

Deckenelemente anbringen. Zu­

gelassene Porenbetondübel eignen

sich dafür besonders gut, alternativ

können bei der Montage nicht ros-

tende Abhängehaken oder verzinkte

Schlitzbandeisen in die Fugen der

Ytong Deckenelemente eingebaut

werden. Diese ragen dann an der

Elementunterseite heraus und

dienen später der Befestigung des

Deckensystems.

Es ist darauf zu achten, dass im

Zwischenraum der abgehängten

Decke die gleichen raumklima-

tischen Verhältnisse wie im darun-

terliegenden Raum herrschen. Dies

gewährleisten Randabstände oder

ausreichend dimensionierte Zu-

und Abluftöffnungen in der ab­

gehängten Decke, die eine ausrei-

chende Luftumwälzung ermöglichen.

Anschluss nicht tragender

Innenwände an Ytong Decken­

elemente

Nicht tragende Innenwände werden

im Anschluss an die Montagearbei­

ten an der Decke hochgezogen. So-

fern bautechnisch möglich, ist der

obere Anschluss mit einer elasti-

schen Schaumfuge die einfachste

Lösung. Der Montageschaum wird

in den verbleibenden Zwischenraum

von Wand und Decke eingebaut

[14]

und nach dem Erhärten flächenbün-

dig abgetrennt

[15]

. Im Wandputz

wird die elastische Trennung durch

einen Kellenschnitt später fortge-

führt

[16]

.