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361

Bautechnologie

5

Abb. 2: Konstruktive Grundlagen für das vereinfachte Bemessungsverfahren

Einhüllende Gesamtfläche

Gebäudefläche ≥ 95 % von der

einhüllenden Gesamtfläche

Skizze 1

(L

1

- L

2

)/L

1

Symmetrischer Rücksprung

der übereinanderliegenden

Geschosse unter 20 %

L

1

L

2

Skizze 2

Skizze 3

(L

1

+ L

3

)/L ≤ 0,20

H

L

0,15 ·

L

3

L

1

(L

1

)/L ≤ 0,50

und

75 % der Schubwände

in der Kernfläche

L

3

H

L

0,15·H

L

1

Skizze 4

Skizze 5

(L -L

2

)/L ≤ 0,30

und

(L

1

- L

2

)/L

1

≤ 0,10

L

1

L

2

L

Skizze 6

B/L ≥ 0,25

L

B

≤ 0,20

ü k un

H

+ L

3

Einhüllende Gesamtfläche

Geb udefläche ≥ 95 % von der

inhüllenden Gesamtfläche

Skizze 1

(L - L

2

)/L

1

Symm trischer Rücksprung

der über inanderli genden

Geschosse unter 20 %

L

1

L

2

Skizze 2

Skizze 3

(L

1

+ L

3

)/L ≤ 0,20

H

L

0,15 ·

L

3

L

1

(L

1

)/L ≤ 0,50

und

75 % der Schubwände

in der Kernfläche

L

3

H

L

0,15·H

L

1

Skizze 4

Skizze 5

( -L

2

)/L ≤ 0,30

und

( - L

2

)/L

1

≤ 0,10

L

1

L

2

L

Skizze 6

B/L ≥ 0,25

L

B

≤ 0,20

c e üc

H

+ L

3

Einhüll nde G samtfläche

Gebäudefläche ≥ 95 % von der

einhüllenden G samtfläche

Skizze 1

(L

1

- L

2

)/L

1

Symmetri cher Rücksprung

der üb rei anderliegenden

Geschosse unter 20 %

L

1

L

2

Skizze 2

Skizze 3

(L

1

+ L

3

)/L ≤ 0,20

H

L

0,15 ·

L

3

L

1

(L

1

)/L ≤ 0,50

und

75 % der Schubwände

in der Kernfläche

L

3

H

L

0,15·H

L

1

Skizze 4

Skizze 5

(L -L

2

)/L ≤ 0,30

und

(L

1

- L

2

)/L

1

≤ 0,10

L

1

L

2

L

Skizze 6

B/L ≥ 0,25

L

B

≤ 0,20

H

+ L

3

Einhüllende Gesamtfläche

Gebäudefläche ≥ 95 % von der

einhüllenden Gesamtfläche

Skizze 1

(L

1

- L

2

)/L

1

Symmetrischer Rücksprung

der übereinanderliegenden

Geschosse unter 20 %

L

1

L

2

Skizze 2

Skizze 3

(L

1

+ L

3

)/L ≤ 0,20

H

L

0,15 ·

L

3

L

1

(L

1

)/L ≤ 0,50

und

75 % der Schubwände

in der Kernfläche

L

3

H

L

0,15·H

L

1

Skizze 4

Skizze 5

(L -L

2

)/L ≤ 0,30

und

(L

1

- L

2

)/L

1

≤ 0,10

L

1

L

2

L

Skizze 6

B/L ≥ 0,25

L

B

≤ 0,20

H

nf

+ L

3

Ei hüllende Gesamtfläche

G b ud fläche ≥ 95 % von der

i hüllenden Gesamtfläche

Skizze 1

(L

1

- L

2

)/L

1

Symm t ischer Rücksprung

der übereinanderliegenden

Geschosse unter 20 %

L

1

L

2

Skizze 2

Skizze 3

(L

1

+ L

3

)/L ≤ 0,20

H

L

0,15 ·

L

3

L

1

(L

1

)/L ≤ 0,50

und

75 % der Schubwände

in der Kernfläche

L

3

H

L

0,15·H

L

1

Skizze 4

Skizze 5

( -L

2

)/L ≤ 0,30

und

(L

1

- L

2

)/L

1

≤ 0,10

L

1

L

2

L

Skizze 6

B/L ≥ 0,25

L

B

≤ 0,20

H

er K r

+ L

3

Einhüllend Gesamtfläche

Gebäudefläche ≥ 95 % von der

einhüllenden Gesamtfläche

Skizze 1

(L

1

- L

2

)/L

1

Sy metrischer Rücksprung

der übereina derliegenden

G schosse unter 20 %

L

1

L

2

Ski ze 2

i

(

1

/ ,

3

(L

1

)/L ≤ 0,50

und

75 % er Schubwände

in der Kernfläche

L

3

H

L

0,15·H

L

1

Skizze 4

Skizze 5

(L -L

2

)/L ≤ 0,30

und

(L

1

-L

2

)/L

1

≤ 0,10

L

1

L

2

L

kizze 6

B/L ≥ 0,25

L

B

≤ 0,20

+ L

3

< L

Einhüllende Gesamtfläche

Gebäudefläche ≥ 95 % von der

einhüllenden Gesamtfläche

Skizze 1

(L

1

- L

2

)/L

1

Symmetrischer Rücksprung

der übereinanderliegenden

Geschosse unter 20 %

L

1

L

2

Skizze 2

(L

1

)/L ≤ 0,50

und

75 % der Schubwände

in der Kernfläche

L

3

H

L

0,15·H

L

1

Skizze 4

Skizze 5

(L -L

2

)/L ≤ 0,30

und

(L

1

- L

2

)/L

1

≤ 0,10

L

1

L

2

L

≤ 0,20

l

+ L

3

Statik

Bemessung von Mauerwerk in Erdbebengebieten

5.1

5.1.4

Sofern die Empfehlungen der DIN 4149, Kapitel 2 nicht eingehalten werden, ist der vereinfachte Nachweis von Mauerwerksbauten

nicht möglich. Der Nachweis kann dann mittels eines rechnerischen Nachweises geführt werden. Damit wird die Gebäudestabilität

unter dem vorhandenen Erdbebenrisiko ermittelt. Eine mögliche Software hierzu ist das Nachweisprogramm „Minea“.

Weitere Vorgaben aus Kapitel 7.1 der DIN 4149 erleichtern die Bemessung von Mauerwerksbauten der Bedeutungskategorien

I bis III. Sofern sich aus den Lastannahmen ergibt, dass die Kräfte aus der horizontalen Windbelastung höher sind als die zu be-

rücksichtigenden horizontalen Erdbebenkräfte, kann auf einen genaueren Erdbebennachweis verzichtet werden. Ein wichtiges

weiteres Kriterium für den vereinfachten Nachweis ist die Einhaltung der zulässigen Anzahl der Vollgeschosse mit einer

Geschosshöhe von weniger als 3,50 m nach DIN 4149, Tabelle 8. Dabei zählen alle Geschosse zu Vollgeschossen, bei denen die

Geschossmasse aus ständigen und veränderlichen Lasten mindestens 50% des darunterliegenden Geschosses beträgt. Keller-

geschosse mit einheitlicher Gründungsebene müssen nur dann berücksichtigt werden, wenn sie nicht als ausreichend steifer

Kasten oder mit einer Steifigkeit von weniger als dem Fünffachen des darüberliegenden Geschosses ausgeführt werden.

Konstruktiver Nachweis von Mauerwerksbauten

Werden die genannten Vorgaben eingehalten, sind im nächsten Schritt des Nachweises die konstruktiven Regeln für Mauer-

werksbauten aus DIN 4149, Kapitel 11.6 zu berücksichtigen. Auch hier gilt es, dass bei Nichteinhaltung der normativen Anforde-

rungen ein rechnerischer Nachweis der Gebäudekonstruktion zu führen ist.

Tabelle 8: Mindestanforderungen an Schubwände

Erdbebenzone

Wanddicke t

[mm]

h

k 

/t

[–]

Wandlänge l

[mm]

1

nach DIN 1053-1 bzw. DIN EN 1996

740

2

150

1)

18

980

3

175

15

980

h

k

: Berechnete Knicklänge nach DIN 1053-1 bzw. DIN EN 1996

1)

Wände der Wanddicke

115 mm und h

k

/t

15 dürfen zusätzlich berücksichtigt werden.

Prinzipdarstellung