FAQ Silka

  • Was ist Silka?

    Silka sind massive, druckfeste Kalksandsteine. Silka Kalksandsteine sind diffusionsoffen und besitzen einen hohen Feuerwiderstand, Klasse A1 (nicht brennbar) nach DIN EN 13501-1. Die Umwelt-Produktdeklaration sowie das ECO-Zertifikat bestätigen die ökologische Unbedenklichkeit.

    Silka Kalksandstein - Der belastbare Schallschutzstein

  • Woraus besteht Kalksandstein?

    Der Baustoff Kalksandstein besteht aus Kalk, Sand und Wasser - Rohstoffe, die überall in der Natur vorkommen und frei von chemischen oder giftigen Stoffen sind.

    Silka Kalksandstein - Der belastbare Schallschutzstein

  • Wo kann ich Silka einsetzen?

    Silka Kalksandstein kann für tragende und nicht tragende Innen- und Außenwände eingesetzt werden. Dazu gehören unter anderem Funktionswände, zweischalige Wände, Keller- und Ausfachungswände, Wohnungs- und Haustrennwände, Brandwände und Strahlenschutzwände. Eine ausführliche Anwendungsbeschreibung finden Sie im Bauchbuch 2015/2016. Zur Produktpalette gehören weiterhin Sichtmauerwerkssteine und Verblender aus Silka Kalksandstein.

    Mehr dazu im Baubuch Seite 41-105

  • Wie erstelle ich mit Silka Kalksandstein eine tragende Wand, die die Anforderungen REI 90 erfüllt?

    Eine Wand aus Silka Kalksandstein mit einer Dicke von 150 mm erreicht immer die Feuerwiderstandsklasse REI 90. Sofern die Wand statisch geringer ausgenutzt ist, kann auch eine Wanddicke von 115 mm ausreichend sein. Die genauen Werte können Tabelle NA.B.2.2 der DIN EN 1996-1-2/NA:2013-06 entnommen werden.

    Mehr dazu im Baubuch Seite 406

  • Ab welcher Wanddicke kann ich die Anforderungen an eine Brandwand REI-M erreichen?

    Brandwände haben die Aufgabe, Brandabschnitte im Gebäudeinneren oder im Fassadenbereich zu trennen oder abzugrenzen. Sie müssen mindestens die Feuerwiderstandsdauer von 90 Minuten erfüllen und gleichzeitig eine bestimmte Stoßbelastung aufnehmen können (REI-M 90 oder EI-M 90). Diese Anforderungen werden mit Silka Kalksandstein mit einer Rohdichte ≥ 1,8 ab Wanddicken von 175 mm einschalig oder 2 x 150 mm zweischalig erreicht. Dabei sind Plansteine mit Dünnbettmörtel zu verwenden. Weitere Möglichkeiten zeigt Tabelle NA.B.2.5 der DIN EN 1996-1-2/NA:2013-06.

    Mehr dazu im Baubuch Seite 96-97

  • Ab wann sind Stoßfugen bei Silka zu vermörteln?

    Unabhängig davon, ob eine Stoßfugenvermörtelung erforderlich ist oder nicht, führen vermörtelte Stoßfugen immer zu einer besseren Ausführungsqualität. Wenn die Stoßfugen größer als 5 mm sind, sind die Stoßfugen zu vermörteln. Ebenso im Druckzonenbereich von Sturzübermauerungen. Eine weitere Bedingung zur Vermörtelung von Stoßfugen sind Schall- und Strahlenschutzanforderungen von unverputzten Wänden. Wir empfehlen, die Frage, ob eine Stoßfugenvermörtelung erforderlich ist, immer vor der Ausführung mit dem verantwortlichen Planer abzustimmen.

    Mehr dazu im Baubuch Seite 173

  • Bis zu welcher Temperatur darf ich Silka Kalksandstein im Winter vermauern?

    Sowohl die DIN 1053-1 als auch die DIN 18330 regeln Arbeiten am Mauerwerk bei vorhandenem oder zu erwartendem Frost. Für eine gute Verarbeitung und akzeptable Festigkeitsentwicklung empfehlen wir, dass die Außentemperatur und die Temperaturen der eingesetzen Materialien Werte von 5 ⁰C nicht unterschreiten.

    Mehr dazu im Baubuch Seite 117

  • Welche Kombinationen aus Steinfestigkeitsklassen (SFK), Rohdichteklassen (RDK) und Wärmeleitfähigkeiten (l) sind mit Silka Kalksandstein möglich?

    Eine Tabelle der möglichen Kombinationen aus Steinfestigkeitsklasse (SFK), Rohdichteklasse (RDK) und Wärmeleitfähigkeit (l) finden Sie auf Seite 1 unserer Broschüre Bautechnologie Kompakt.

    Bautechnologie Kompakt

  • Welche U-Werte kann ich mit Silka Funktionswänden erreichen?

    Mit Funktionswänden aus Silka Kalksandstein und einer Wärmedämmung mit einem λ-Wert von 0,22 W/(mK) lassen sich U-Werte von 0,07 W/(m²K) realisieren. Dieser Wert ist abhängig von der eingesetzten Wärmedämmung. Der umzusetzende U-Wert richtet sich nach den energetischen Anforderungen des neuen Gebäudes. Beispielhafte U-Werte können im Baubuch 2015/2016 der Tabelle auf Seite 394 entnommen werden.

    Mehr dazu im Baubuch Seite 66

  • In welche Deponieklasse ist Silka Kalksandstein eingeordnet?

    Silka Kalksandsteine können auf Deponien der Klasse 0 gemäß DepV entsorgt werden. Alternativ können Kalksandsteinreste aus Rückbau und Abbruch uneingeschränkt als Unterbaumaterial eingesetzt werden. (Quelle: LAGA 20/Z0)

    Zertifikat IBU Institut Bauen und Umwelt e.V. Silka Kalksandstein

  • Wie ist Silka Kalksandstein auf der Baustelle zu lagern?

    Für die Anlieferung von Silka Produkten ist eine angemessen große, planebene und befestigte Fläche vorzuhalten. Bei Produkten, die in Folien verpackt geliefert werden, sind die Folien nach Möglichkeit erst kurz vor Einsatz der Steine zu entfernen. Angefangene Paletten, nicht foliert geliefertes Material und nach oben offene Mauerwerkskronen sind durch Abdecken zu schützen.

    Produktübersicht Nord
    Produktübersicht Süd
    Produktübersicht Ost
    Produktübersicht West

    Preisliste

  • Wie ist das Brandverhalten von Silka eingestuft?

    Silka Kalksandsteine gehören nach DIN 4102 und DIN 13501 zu den nicht brennbaren Baustoffen der Klasse A1. Es kommt im Brandfall zu keiner Rauchentwicklung und auch zu keinem brennenden Abfallen oder Abtropfen.

    Mehr dazu im Baubuch 404

  • Wo finde ich geeignete Befestigungsmittel?

    In und an Gebäuden lassen sich die verschiedensten Gegenstände anbringen. Dafür stehen zahlreiche Befestigungsmittel bereit, die je nach Untergrund, Belastung und Funktionsweise auszuwählen sind. Eine Auswahl an möglichen Befestigungen können Sie dem Baubuch 2015/2016 auf den Seiten 281-283 entnehmen. Die jeweilige Eignung ist vor Einsatz mit dem Hersteller der Befestigungsmittel abzustimmen.

    Mehr dazu im Baubuch Seite 268

  • Mit welchem Mörtel wird Silka Kalksandstein verarbeitet?

    Die erste Steinlage wird in ein Mörtelbett aus Normalmörtel, MG III, gesetzt (die sogenannte Kimmschicht). Kleinformatige Steine werden ebenfalls mit Normalmörtel verarbeitet. Großformatiges, hochwertiges Mauerwerk wird ausschließlich mit dem Silka Secure Dünnbettmörtel verarbeitet.

    Silka Kalksandstein - Allgemeine Einführung in die Verarbeitung

  • Kann Silka Kalksandstein auch mit einem anderen Dünnbettmörtel verarbeitet werden?

    Aus Produkthaftungsgründen liefern wir bei den Silka Kalksandstein Produkten, die mit Dünnbettmörtel zu verarbeiten sind, eine ausreichende Menge Silka Secure Dünnbettmörtel mit. Die Xella Technologie- und Forschungsgesellschaft verbessert den Dünnbettmörtel permanent, so dass sich Silka Kalksandstein optimal und sicher verarbeiten lässt.

    Mehr dazu im Baubuch Seite 110

  • Für welche Wanddicken sind Silka Kalksandsteine lieferbar?

    Die unterschiedlichen Silka Kalksandstein Produkte werden für verschiedene Wanddicken hergestellt. Silka Riemchen gibt es für eine Wanddicke von 20 mm, die Silka Bauplatte gibt es für Dicken von 70 und 100 mm, Silka XL für eine Dicke ab 100 mm und Verblender für Dicken ab 95 mm. Für tragendes Mauerwerk stehen die Breiten 115, 150,175, 200, 240, 300 und 365 mm zur Verfügung. Die möglichen Wanddicken je Produkttyp können Sie dem jeweils aktuellen Produktprogramm und der Preisliste entnehmen.

    Produktprogramm

    Preisliste

  • Kann man mit Silka die Wände eines Kellergeschosses mauern? Was ist zu beachten?

    Mit Silka Kalksandstein lassen sich Kellergeschosse ausführen. Diese Bauweise ist seit Jahrzehnten bewährt. Vor Ausführung ist immer der statische Nachweis zur Aufnahme der Horizontallasten zu führen. Das Kellermauerwerk ist in den Gebäudeecken zu verzahnen und das Überbindemaß von lol ≥ 0,4 x h ist stets einzuhalten. Für die Dauerhaftigkeit ist eine Abdichtung nach DIN 18195 auszuführen.

    Mehr dazu im Baubuch Seite 72

  • Wie lassen sich normale Ablagerungen und Verschmutzungen an einem Verblender reinigen?

    Normale Ablagerungen und Verschmutzungen können mit Haushaltsreinigern (Tenside, Seife, Citrat) entfernt werden. Dabei wird der Reiniger verdünnt oder bei starken Verunreinigungen unverdünnt mit einer Wurzelbürste aufgetragen und anschließend gründlich mit Wasser nachgespült.

    Zum Baubuch Seite 230