Funktionswände

Funktionswände mit Ytong oder Silka – Schicht für Schicht mit besten Werten

Funktionswände mit Ytong oder Silka

Seit rund 50 Jahren wird neben monolithischen und zweischaligen Außenwänden zunehmend auf die Bauart mit Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) gesetzt. Z.B. bestehend aus Silka Kalksandstein oder Ytong Porenbeton als tragendes Mauerwerk in Verbindung mit Multipor Mineraldämmplatten. Im Gegensatz zu monolithischen Außenwänden erfüllen die verschiedenen Wandschichten unabhängig voneinander die vielfältigen Anforderungen an Statik. Bei den Funktionswänden wird für jede einzelne Schicht die funktional beste Möglichkeit gewählt. Dafür wird eine tragende Innenschale errichtet, die vorzugsweise dem Schallschutz dient. Vor dieser Tragschicht ordnen sich dann weitere funktionale Ebenen an. Beim energetischen Bauen steht der Wärmeschutz im Vordergrund. Nicht tragende Wärmedämmstoffe werden dauerhaft auf die Tragschicht aufgebracht und durch eine Witterungsschutzschicht vor Feuchtigkeit geschützt.

Vorteile von Funktionswänden

  • Tragfähigkeit und Wärmeschutz objektbezogen gestalten

    Ytong Porenbeton und Silka Kalksandstein sind äußerst tragfähig, wobei vor allem Silka Kalksandstein eine äußerst „schlanke“ tragende Innenschale ermöglicht. Die hohe Druckfestigkeit des Materials sichert für Einfamilienhäuser bereits bei 11,5 cm breiten Außenwänden den Lastabtrag. Sie werden jeweils nach den statischen Randbedingungen konstruiert und können in der Stärke geschossweise den einwirkenden Lasten angepasst werden. Auch Objektbauten wie Hotels, Altenheime und Bürogebäude lassen sich statisch am besten mit Silka Kalksandstein bemessen. Abhängig von der Geschossanzahl und den Nutzlasten sind Wandstärken über 17,5 cm üblich und bis zu 36,5 cm möglich. Tragende Wandstärken aus Ytong Porenbeton ab 17,5 cm eignen sich bevorzugt bei Bauten mit erhöhten Wärmeschutzanforderungen. Vorteil dieser Konstruktion: Sie übernimmt einen Anteil der erforderlichen Wärmedämmung der Außenwandkonstruktion. Und: Die Wärmedämmfähigkeit lässt sich durch eine außenseitige Dämmschicht – wie zum Beispiel mit einem Multipor Wärmedämmverbundsystem WAP - nochmals verbessern und übertrifft so meist deutlich die gesetzlichen Anforderungen.

    Tabelle U-Werte von Funktionswänden mit Multipor Mineraldämmplatten

  • Brandschutz als sichere Basis

    Funktionswände müssen nicht nur Wärmeschutz und Tragfähigkeit, sondern auch vornehmlich Brandschutzanforderungen erfüllen, die die jeweiligen Landesbauordnungen individuell regeln. Multipor Mineraldämmplatten sind als nicht brennbarer Dämmstoff nach DIN 4102 der Baustoffklasse A1 zugeordnet. Der nachweisliche Einsatz von nicht brennbaren Dämmstoffen für Brandüberschlagsriegel entfällt. In Verbindung mit Ytong Porenbeton und Silka Kalksandstein – ebenfalls nicht brennbare Baustoffe – ist jede Art von Gebäudewand realisierbar. Mehr noch: Das Paket F90A erfüllt die Feuerwiderstandsklasse mit 90 Minuten Brandwiderstand (F90Klassifizierung) in Kombination mit nicht brennbaren Baustoffen (A-Klassifizierung) ohne Zusatzmaßnahmen.

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