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DIBt bestätigt Ytong Qualität

Das DIBt hat in seinem in Auftrag gegebenen Forschungsvorhaben festgestellt, dass in einem Porenbetonwerk (hier "Werk 3") erhebliche Qualitätsprobleme bestehen. Der Baustoffmarkt hat in seinem Newsletter vom 29. Oktober 2013 ausführlich darüber berichtet. Auch Xella bestätigt: das im Forschungsbericht genannte „Werk 3“ ist nachweislich (Vgl. "DIBt Bestätigung")  kein Herstellerwerk von Xella.

 

Als oberste bauaufsichtliche Stelle lässt das DIBt regelmäßig die Eigenschaften von Baustoffen untersuchen. Durchleuchtet werden beispielweise die Druckfestigkeit sowie das Schwindverhalten unter künstlichen Bedingungen im Labor. In dem nun veröffentlichten DIBt-Bericht wird bestätigt, dass alle Materialproben stabil sind. Mit einer Ausnahme. Die Proben aus einem Werk (im Bericht als Werk 3 bezeichnet, Quelle: Dauerhaftigkeit von Porenbeton-Plansteinen unter realitätsnahen Bedingungen. Abschlussbericht. Fraunhofer IRB Verlag) zeigen deutliche Mängel. Dabei handelt es sich aber nicht um Ytong Materialproben.

 

Durch das Ergebnis sieht sich nun das DIBt in Zusammenarbeit mit den obersten Bauaufsichtsbehörden veranlasst, das Gesamtschwindmaß von Porenbeton auf 0,4 mm/m zu begrenzen. Für Ytong stellt die neue gesetzliche Anforderung keine neue Herausforderung dar, da die Schwind-Untersuchungen seit vielen Jahren Bestandteile der Qualitätssicherung sind. Torsten Schoch, Leiter der Xella Technologie und Forschungsgesellschaft, sagt: „Wir begrüßen die Verschärfung der Regelung und sind froh, dass Porenbeton damit ein absoluter Qualitätsbaustoff bleibt.“ Die künftigen Vorgaben der Bauregelliste in Verbindung mit der Liste der technischen Baubestimmungen entsprechen den internen Qualitätsvorgaben für Ytong Porenbeton. „So liegen wir auch zukünftig unter den kritischen Grenzwerten und erfüllen die Bestimmung,“ sagt Torsten Schoch weiter.


Xella hat ein hohes Qualitätsmanagement und kennt sich seit Jahrzehnten mit der Herstellung von Porenbeton aus. Laufende Proben haben bisher keine Festigkeitsverluste von Ytong Porenbeton gezeigt. Zusätzlich zu den werkseigenen Produktionskontrollen wird Ytong Porenbeton mittels Röntgenprüfungen untersucht. Nicht jeder Hersteller verfügt so wie Xella über Gerätschaften und Knowhow für diese Untersuchungsmethode und kann die Röntgenuntersuchung als Kontrolle einsetzen. So werden Produktionsfehler und Folgeschäden ausgeschlossen. „Durch unseren eigenen hohen Qualitätsstandard stellen wir sicher, dass die in dem Schlussbericht dargestellten Phänomene einer Festigkeitsminderung durch Karbonatisierung bei Ytong Porenbeton nicht vorkommen. Dies haben auch alle bisher durchgeführten Untersuchungen zu dem Thema bestätigt,“ fasst Torsten Schoch zusammen.

 

Dass die Qualität in allen Ytong Werken stimmt, bestätigt auch die KIWA MPA Bautest GmbH, Niederlassung Berlin-Brandenburg. Alle Ytong Werke sind von der KIWA MPA Bautest GmbH untersucht worden. Die genommenen Proben entsprechen den geforderten Schwindwerten von 0,4mm/m oder liegen weit darunter. Der Qualitätsstandard und die laufende Kontrolle stellen sicher, dass Ytong Porenbeton dauerhaft ist und unter normalen Umwelteinflüssen die Druckfestigkeiten nach DIN V 4165-100 aufweist. Ytong Porenbeton ist ein hochwertiger Baustoff, der regelmäßig kontrolliert wird. Alle Produkte erfüllen höchste qualitative Anforderungen und werden in einem umweltschonenden Verfahren aus ausgewählten Rohstoffen hergestellt. Dabei unterliegen Rohstoffe und Produktion der strengen Qualitätsüberwachung des Xella Technologie- und Forschungszentrums. Rund 40 Fachleute, darunter Techniker, Chemiker und Bauphysiker, arbeiten dort an der ständigen Optimierung der Qualität und unterziehen regelmäßig sämtliche Produkte aus allen Werken einer kompromisslosen Baustoffprüfung.


 

DIBt Bestätigung