13. April 2018

Silka Funktionswand kombiniert Silka XL mit Multipor WDVS

Eine Funktionswand kombiniert Baustoffe mit den jeweils günstigsten Eigenschaften in einem Schichtenaufbau. Deshalb hat Xella jetzt das großformatige Bausystem Silka XL mit dem Multipor Wärmedämm-Verbundsystem zur Silka Funktionswand zusammengeführt.


Um durch die Bauausführung einen hohen Qualitätsstandard sicherzustellen, entscheiden sich immer mehr Architekten für eine Ausführung von Neubauten mit der massiven Silka Funktionswand. Dabei wird eine tragende Innenschale mit dem großformatigen Bausystem Silka XL in den üblichen Wanddicken von 17,5 bis 24 cm errichtet, die dem Lastabtrag und dem Schallschutz dient. Vor diese Tragschicht wird dann mit dem Multipor WDVS in Dämmstoffdicken von 14 bis 30 cm eine weitere funktionale Ebene angeordnet. So entstehen, quasi-monolithische mineralische Aufbauten mit Schicht für Schicht sehr guten Werten für eine energetisch optimierte Bauweise.

Vorteile bietet die Konstruktion auch beim Schallschutz. Ingo Beer, als Produktmanager zuständig für die Silka Funktionswand sagt: „Unsere Auswertungen haben gezeigt, dass Silka Funktionswände gegenüber einer Dämmung von Kalksandsteinwänden mit Standard-EPS bzw. Mineralwoll-Lamellen deutlich höheren Schallschutz gegen Außenlärm bieten.“ Auch im Vergleich zu Wänden aus monolithischen Hochlochziegeln oder Wänden aus Hochlochziegeln, die mit Standard-EPS oder Mineralwoll-Lamellen gedämmt sind, wird ein wesentlich besserer Lärmschutz erreicht. „Das System bietet insbesondere bei Mehrfamilienhäusern gegenüber vertikaler Flankenschallübertragung einen höheren Schallschutz als Systeme mit Hochlochziegeln,“ so der Bauingenieur weiter.

Auch beim sommerlichen Hitzeschutz punktet die Silka Funktionswand mit guten Werten. Silka Funktionswände erreichen lange Phasenverschiebungsdauern, die einen optimalen Hitzeschutz gewährleistet. Als Phasenverschiebung wird die Zeitspanne bezeichnet, die eine Temperaturspitze braucht, um von außen in das Innere eines Raumes zu gelangen. Das bedeutet: An heißen Sommertagen leitet die Silka Funktionswand die Sonnenwärme nicht direkt in den Innenbereich des Gebäudes weiter. Erst mit Verzögerung und in abgeschwächter Form – in der Regel nachts, wenn es ohnehin kühler ist – kommt die Wärme zum Teil im Innenraum an. Mit über 10 Stunden liegt die Phasenverschiebungsdauer von Silka Funktionswänden nahe an der Empfehlung für den optimalen Hitzeschutz und ist gegenüber einer Dämmung von Kalksandsteinwänden mit EPS oder Mineralwolle länger.

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