Recycling

Ytong Porenbeton und Silka Kalksandstein sind nahezu unbegrenzt haltbar und bieten über ihre gesamte Lebensdauer höchste Tragfähigkeit und Energieeffizienz sowie besten Wohnkomfort. Wenn ein Haus dennoch einmal abgerissen wird, können Ytong und Silka – sofern sie als sortenrein getrennte Baustoffe vorliegen – sauber recycelt werden. Sortenreine Ytong Reste nimmt die Xella Deutschland GmbH gerne zurück und führt sie entweder wieder dem Produktionsprozess zu oder verwendet sie z. B. als Granulat. Sind die Porenbetonreste verunreinigt, müssen diese entsprechend der abfalltechnischen Einordnung behandelt werden. Hier ist in der Regel eine Deponie der Klasse I ausreichend.

Big Bag – ein cleveres Recyclingkonzept

Wer sich für Silka XL Plus entscheidet, erhalt einen vorgefertigten Bausatz, bei dem nahezu kein Verschnitt auf der Baustelle anfallt. Aber auch Ytong Porenbeton lässt sich mit minimalem Verschnitt verarbeiten. Weniger als 1 % der gelieferten Menge fällt als Reststoff an und muss als Bauschutt entsorgt werden. Doch was für den einen Bauschutt darstellt, ist für den anderen ein wertvoller Rohstoff für neue Produkte und gleichzeitig ein Beitrag zum Ressourcenschutz. Den aufgemahlenen Porenbetonbruch verwenden wir z. B. als Sandersatz oder als Ölbilder.

Ytong Recycling mit Big Bags

Wichtig ist, dass der gefüllte Big Bag auf einer Palette (inklusive Rückgabeschein) angeliefert wird und keine Folien, Bauschutt oder andere Fremdstoffe aufweist. Als derart verunreinigter Porenbeton können die Big Bags nicht kostenlos zurückgenommen werden und müssen als teurer Mischabfall auf der Deponie entsorgt werden.

Ist die Baumaßnahme abgeschlossen oder der Big Bag voll, wird er mit dem mitgelieferten codierten Verschlussband verschlossen. Die Nummer des Verschlussbandes und die jeweiligen Adressangaben sind auf dem Rückgabeschein einzutragen. Unsere Werke dürfen nur Big Bags mit einem unterschriebenen Rückgabeschein annehmen.